Seenotretter

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit Sitz in Bremen wurde 1865 gegründet. Sie ist einer der modernsten Seenotrettungsdienste der Welt und wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Die Seenotretter sind an der deutschen Nord- und Ostseeküste 24 Stunden am Tag mit einer Flotte von 60 Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten einsatzbereit.

 

Allein in 2018 zählte die DGzRS mehr als 2.100 Einsätze, fast 360 Menschen wurden aus Seenot gerettet - und ein Schneider trockenen Fußes über die Weser gesetzt. 

Seit 1929 werden bei der Eiswette Spenden zugunsten der DGzRS gesammelt. Diese Spende ist die größte Einzelspende an die DGzRS im Jahr, beim Eiswettfest 2020 kamen insgesamt rund 482.000 Euro zusammen.

Der Schneider weiß es zu schätzen: Schließlich verdankt er es ausschließlich der Fahrt im Tochterboot eines Seenotkreuzers, dass er, wenn "de Werser geiht" nicht komplett baden geht. 

Um die enge Verbindung zwischen Seenotrettern und Eiswette auch auf hoher See deutlich zu machen, wurde am 6. Januar 2009 - nein, das Datum ist kein Zufall - ein neuer Seenotrettungskreuzer auf den Namen "Eiswette" getauft, sein Tochterschiff auf den Namen "Novize". Sie werden auf der Station Nordstrand an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins eingesetzt.